Dr. Claudia Ott

Geboren 1968 in Tübingen

Studium und Werdegang

1986 – 1992 Studium der Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin
seit 1992 Autorin und Übersetzerin für verschiedene Rundfunkanstalten und Zeitungen
1998 Promotion mit einer Arbeit zur arabischen Epik
1993 – 1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Semitistik und Arabistik der Freien Universität Berlin
1998 – 1999 Aufenthalt in Kairo zum Studium arabischer Musik und musikwissenschaftlicher Forschung an der Akademie der Künste
seit 2000 vor allem freiberufliche, literarische Übersetzerin für Texte aus dem Arabischen
2000 – 2013 Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für orientalische Philologie an der Universität Erlangen-Nürnberg
seit 2013 Lehrauftrag und assoziiertes Mitglied am Seminar für Arabistik und Islamwissenschaft der Universität Göttingen

Mit ihren Lesungen, Konzertlesungen und musikalisch-literarischen Programmen ist sie im ganzen deutschen Sprachraum sowie über das Goethe-Institut auch im Ausland unterwegs. Daneben ist sie Mitglied in mehreren international besetzten Ensembles für orientalische Musik sowie Leiterin des Martinschors Beedenbostel.

Preise und Anerkennungen (Auswahl)

2013 Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie ‚Übersetzungen‘
2011 Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur- und Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart
seit 2007 Jury-Vorsitzende des Coburger Rückert-Preises

Publikationen (Auswahl)

Tausendundeine Nacht. Das glückliche Ende. Nach der Handschrift der Rasit-Efendi-Bibliothek Kayseri erstmals ins Deutsche übertragen, mit Kalligraphien von Mustafa Emary, dtv Verlagsgesellschaft, 2018
Tausendundeine Nacht. Wie alles begann. Nach der ältesten arabischen Handschrift in der Ausgabe von Muhsin Mahdi, dtv Verlagsgesellschaft, 2017
Erste arabische Lesestücke, Mitautoren: Alafenisch Salim, Lenora Antje, dtv Verlagsgesellschaft, 2017
Tausendundeine Nacht. Das glückliche Ende, C. H. Beck, 2016
Tausendundeine Nacht. Geschenkausgabe: 24 CDs, Hörbuch Hamburg, 2012
Gold auf Lapislazuli. Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients, C. H. Beck, 2008