Alois Glück

Geboren 1940 in Hörzing im Landkreis Traunstein

Werdegang

Gelernter Landwirt
1964 – 1971 Landessekretär der Katholischen Landjugendbewegung Bayerns
1966 – 1970 Freier Mitarbeiter bei diversen Rundfunksendern
1970 Wahl für die CSU in den Bayerischen Landtag
1974 – 1986 Vorsitzender des Parlamentsausschusses für Landesentwicklung und Umweltfragen
1986 Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen
1988 – 1994 Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion
1994 – 2007 Vorsitzender des CSU-Bezirksverbands Oberbayern
1999 – 2009 Vorsitzender der Grundsatzkommission der CSU
2003 Wahl zum Landtagspräsidenten
2011 berief Bundeskanzlerin Merkel Alois Glück in eine neu geschaffene Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung

Neben seiner politischen Laufbahn hat Glück auch viele Ehrenämter angenommen. So gehört er u. a. seit 1983 dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an und war von 2009 bis 2015 dessen Präsident.

Auszeichnungen (Auswahl)

2015 Peter-Wust-Preis der Peter-Wust-Gesellschaft undder Theologischen Fakultät Trier
2010 Ehrenpreis des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes
2010 Goldener Ehrenring des Landkreises Traunstein
2008 Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Beutelsbach
2008 Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
2005 Ehrenbürgerschaft der Stadt Traunreut
1979 Bayerischer Verdienstorden

Publikationen (Auswahl)

Anpacken statt Aussteigen. Der Auftrag der Christen in unserer Welt, Herder Verlag, 2015
Zukunft der Demokratie. Herausforderungen für Politik und Gesellschaft, Mitautoren: u.a. Blank Florian, Schubert Klaus, Dialog-Medien und Emmaus-Reisen, 2011
Warum wir uns ändern müssen: Wege zu einer zukunftsfähigen Kultur, Herbig Verlag, 2010
Solidarische Leistungsgesellschaft: eine Alternative zu Wohlfahrtsstaat und Ellbogengesellschaft, Herder 2006