Univ.-Prof. Dr. Christoph Türcke

geboren 1948 in Hameln/Weser. Studium der Evangelischen Theologie in Göttingen, Tübingen und Zürich. 1. Theologisches Examen an der Universität Zürich 1972. Danach Vikar bei der Ev. Landeskirche Zürich. 2. Theologisches Examen bei der Ev. Landeskirche Zürich vor der Konkordatsprüfungsbehörde 1972, Ordination zum Pfarrer 1972 in Zürich. 1973 – 1975 Promotionsstipendiat des Ev. Studienwerks Villigst, 1973 – 1977 Studium der Philosophie an der Universität Frankfurt. 1977 – 1986 Wissenschaftlicher Assistent / Hochschulassistent an der Hochschule Lüneburg im Fach Ev. Theologie/Religionspädagogik. 1985 – 1995 Privatdozent für Philosophie, insbesondere Religionsphilosophie an der Gesamthochschule Kassel. 1987 Gastregisseur am Jungen Theater Göttingen. 1993 – 2014 Professor für Philosophie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig.

Gastprofessor für Philosophie an der Universidade Federal Porto Alegre (Brasilien), März 1991 bis Dezember 1992, und an der Pontifícia Universidade Católica Porto Alegre, März 1992 bis Dezember 1992 und September 1993.

Publikationen (Auswahl)

  • Lehrerdämmerung: Was die neue Lernkultur in den Schulen anrichtet. C.H. Beck, 2016
  • Mehr! Philosophie des Geldes, C.H. Beck, 2015
  • Heimat: Eine Rehabilitierung. Klampen, 2006, 2014
  • Hyperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur, C.H. Beck, 2012
  • Jesu Traum. Psychoanalyse des Neuen Testaments, zu Klampen Verlag, 2009
  • Philosophie des Traums, C.H. Beck, 2008
  • Vom Kainszeichen zum genetischen Code: Kritische Theorie der Schrift. C.H. Beck, 2005
  • Fundamentalismus – maskierter Nihilismus, zu Klampen Verlag, 2003
  • Erregte Gesellschaft. Philosophie der Sensation, C.H. Beck 2002
  • Der tolle Mensch. Nietzsche und der Wahnsinn der Vernunft, zu Klampen Verlag, 2000
  • Rückblick aufs Kommende. Altlasten der neuen Weltordnung, Frankfurt/Main 1998