30. Nov. 2026, 09:30 - 11:30 Uhr

Soziale Kompetenz (immer wieder) lernen. Raus aus der Komfortzone

Im Vortrag wird verdeutlicht, dass soziale Fähigkeiten zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen gehören – trotz oder gerade wegen der fortschreitenden Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI). In einer Zeit zunehmender Einsamkeit und gesellschaftlicher Polarisierung unterstreicht der Vortrag, dass echte Verbindung nicht durch digitale Nähe, sondern nur durch Empathie, aktives Zuhören und Dialogfähigkeit entsteht. Soziale Kompetenz stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, weil sie Verständnis zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten ermöglicht und respektvolle Kommunikation fördert. Denn verbindliche Gemeinschaft wächst dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und bereit sind, Perspektiven zu wechseln. Dazu gehört auch die innere Haltung, geprägt von Wertschätzung, Neugierde, Selbstreflexion und Offenheit, als Grundlage jedes sozialen Handelns. Soziale Kompetenz bedeutet dabei auch, Verletzlichkeit zuzulassen, anzuerkennen und angemessen darauf reagieren zu können.

Der Vortrag zeigt an konkreten Beispielen auf, dass soziale Kompetenz auch im fortgeschrittenen Alter lernbar ist – und oft der Schlüssel, um Menschlichkeit bewusst zu gestalten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken.