Univ.-Prof. Dr. Mag. Andreas Kappeler

20.9.1943 geboren in Winterthur/Schweiz
1962-1969 Studium der Allgemeinen Geschichte, Slavischen Philologie, Publizistik und Osteuropäischen
Geschichte an den Universitäten Zürich und Wien
1969 Promotion an der Universität Zürich in den Fächern Allgemeine Geschichte, Slavische Philologie und Publizistik
1970-1976 Wissenschaftlicher Assistent am Historischen Seminar der Universität Zürich
1976-1978 Habilitations-Stipendium des Kantons Zürich
1979 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich,
Venia legendi für Osteuropäische-Geschichte
1979-1982 Oberassistent am Historischen Seminar und Privatdozent an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich
1982 -1998 Professor (C 4) für Osteuropäische Geschichte am Seminar für Osteuropäische Geschichte der Universität zu Köln
1991 Ruf auf die Professur für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg, abgelehnt im März 1992
1996-2000 Fachgutachter für Osteuropäische Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Seit 1996 (ordentliches) ausländisches Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine
1997: Ruf auf das Ordinariat für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien, angenommen im Mai 1997
Seit 1998 ordentlicher Universitätsprofessor für osteuropäische Geschichte am Institut für osteuropäische Geschichte der Universität Wien
Seit 1999 korrespondierendes, seit 2001 wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Publikationen (Auswahl)

    • (Hrsg.) Die Geschichte Russlands im 16. und 17. Jahrhundert aus der Perspektive seiner Regionen. Wiesbaden 2004. = Forschungen zur osteuropäischen Geschichte 63.
    • Der schwierige Weg zur Nation. Beiträge zur neueren Geschichte der Ukraine. Wien, Köln, Weimar 2003. = Wiener Archiv für die Geschichte des Slawentums und Osteuropas XX.
    • „Great Russians“ and „Little Russians“: Russian-Ukrainian Relations and Perceptions in Historical Perspective. Seattle 2003, = The Donald W. Treadgold Papers in Russian, East European, and Central Asian Studies No. 39.
    • Russische Geschichte. München 3. Aufl. München 2002.

Die Bedeutung der Geschichte Osteuropas für ein gesamteuropäisches Geschichtsverständnis, in: Annäherungen an eine

    • europäische Geschichtsschreibung. Hrsg. von Gerald Stourzh unter Mitarbeit von Barbara Haider und Ulrike Harnat. Wien 2002, S. 43-55, = Archiv für österreichische Geschichte Band 137.

Rußland als Vielvölkerreich. Entstehung, Geschichte, Zerfall. München 1992, 3. Aufl. 2001; französische Übers.

    • Paris 1994; russische Übers., 2. Aufl. Moskau 2000; englische Übers. Harlow, London 2001.

Osteuropäische Geschichte, in: Michael Maurer (Hg.): Aufriß der Historischen Wissenschaften. Bd. 2. Räume. Stuttgart 2001, S. 198-265.

  • Kleine Geschichte der Ukraine. 2. Aufl. München 2000; französische Übers. Paris 1997.

 

Nationsbildung und Nationalbewegungen im Russländischen Reich, in: Archiv für Sozialgeschichte 40 (2000), S. 67-90.
(Hrsg.) Regionalismus und Nationalismus in Rußland. Baden-Baden 1996. = Nationen und Nationalitäten in Osteuropa 4.
(Hrsg. mit Uwe Halbach) Krisenherd Kaukasus. Baden-Baden 1995 = Nationen und Nationalitäten in Osteuropa 2.

E-Mail:andreas.kappeler@univie.ac.at
Telefon:0043 1/4277-41117, (Kl. 41116 Sekretariat)
Fax:0043 1/4277-9411