Univ.-Prof. Dr. Jan-Heiner Tück

geb. in Emmerich am Rhein, verheiratet, vier Kinder

1987-1994 Studium der Katholischen Theologie und Germanistik an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Ludwig-Maximilians-Universität München
Wiss. Mitarbeiter bei Prof. Dr. Bernd Jochen Hilberath im Rahmen eines Projekts zur Communio-Ekklesiologie des II. Vatikanums

1994-1998 Tätigkeit als Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik (Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Hünermann) Promotion zum Dr. theol. mit dem Prädikat „Summa cum laude“

1998-2000 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik an der Universität Luzern (Prof. Dr. Helmut Hoping)

1999-2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ökumenischen Institut Luzern

2000-2001 Lehrbeauftragter an der Universität Luzern

2001-2006 Wissenschaftlicher Assistent am Arbeitsbereich Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

WS 06/07 Gastprofessur für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien

Mai 2007 Abschluss des Habilitationsverfahrens mit der Studie „Gabe der Gegenwart. Theologie und Poetik der Eucharistie bei Thomas von Aquin“; Verleihung der venia legendi für Dogmatik

WS 07/08 & SS 08 Lehrstuhlvertretung für Fundamentaltheologie und Dogmatik am Institut für Katholische Theologie der Universität Osnabrück

WS 2008/09 & SS 09 Lehrstuhlvertretung für Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

März 2009 Bewilligung eines Heisenbergstipendiums durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft

Seit März 2010 Universitätsprofessor für Dogmatische Theologie an der Universität Wien

Mitgliedschaften und Ämter

Mitglied im Redaktionsbeirat der Internationalen Katholischen Zeitschrift COMMUNIO seit 2002. Seit 2007 Schriftleiter der COMMUNIO.

Freie Mitarbeit bei der „Neuen Zürcher Zeitung“.

Mitglied der „Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie“.

Publikationen

Monographien

  • (1) Christologie und Theodizee bei Johann Baptist Metz. Ambivalenz der Neuzeit im Licht der Gottesfrage, Paderborn-München-Wien-Zürich: Schöningh (11999) um ein Nachwort erweiterte, durchgesehene Neuauflage 22001, S. 301.
  • (2) „Gelobt seist du, Niemand“. Paul Celans Dichtung – eine theologische Provokation, Frankfurt am Main: Josef Knecht 2000, S. 176.
  • (3) Gabe der Gegenwart. Theologie und Dichtung der Eucharistie bei Thomas von Aquin, Freiburg-Basel-Wien: Herder 2009, S. 408. Buch: Gabe der Gegenwart
  • (4) Jesus Christus in Geschichte und Gegenwart. Ein dogmatischer Entwurf, in: Jesus begegnen. Christologie (Reihe Theologische Module – gemeinsam mit Tobias Niklas, Gerhard Hotze, Markus Tomberg), Freiburg-Basel-Wien: Herder 2009. S. 216. Buch: Christologie

II. Sammelbände – Editionen

(5) Peter Hünermann (Hrsg.) unter Mitarbeit von Jan-Heiner Tück, Das II. Vatikanum – christlicher Glaube im Horizont globaler Modernisierung (Programm und Wirkungs­geschichte des II. Vatikanum, Bd. 1), Paderborn-München-Wien-Zürich: Schöningh 1998, S. 271.

(6) Helmut Hoping (Hrsg.) unter Mitarbeit von Jan-Heiner Tück, Konfessionelle Identität und Kirchengemeinschaft. Mit einem bibliographischen Anhang zu „Dominus Iesus“, Münster: Lit 2000, S. 146.

(7) Alexander Schmemann, Eucharistie. Sakrament des Gottesreiches. Übersetzt von Matthias Mühl. Mit einer Einleitung von Jan-Heiner Tück, Freiburg i. Br.: Johannes Verlag Einsiedeln 2005.

(8) gemeinsam mit Helmut Hoping (Hrsg.): Die anstößige Wahrheit des Glaubens. Zum theologischen Profil Joseph Ratzingers, Freiburg-Basel-Wien: Herder 2005, S. 141.

(9) gemeinsam mit Magnus Striet (Hrsg.): Die Kunst Gottes verstehen. Hans Urs von Balthasars theologische Provokationen. Mit einem Geleitwort von Karl Kardinal Lehmann, Freiburg-Basel-Wien: Herder 2005, S. 456.

(10) Hans Urs von Balthasar, Eschatologie in unserer Zeit. Vorwort von Alois M. Haas – Nachbetrachtung und Kommentar von Jan-Heiner Tück (Studienausgabe, Bd. 6), Freiburg i.Br.: Johannes Verlag Einsiedeln 2005, S. 156.

(11) Hans Urs von Balthasar, Escatología en nuestro tiempo. Las cosas últimas del hombre y el cristianismo. Prólogo de Alois M. Haas. Retrospectiva de Jan-Heiner Tück (Ensayos 305). Traducción Antonio Murcia Santos, Madrid: Encuentro 2008, S. 166.

(12) Hans Urs von Balthasar, Eschatologia Wnaszych Czasach, Poslowie Jan- Heiner Tück, Wydawnictwo 2008 (13) gemeinsam mit Helmut Hoping (Hrsg.): Streitfall Christologie: Verge­wisserungen nach der Shoah (Quaestiones disputatae, Bd. 214), Freiburg-Basel-Wien: Herder 2005, S. 263.

(14) gemeinsam mit Helmut Hoping (Hrsg.): A hit megütköztetö igazsága. Joseph Ratzinger teológiájának körvonalai, Budapest: L’Harmattan 2006 (Übersetzung aus dem Ungarischen: Tibor Görföl).

(15) gemeinsam mit Helmut Hoping (Hrsg.): Sablazan istine vjere. Teološki profil Josepha Ratzingera, Zagreb: Kršcanska Sadašnjost, 2006.

(16) (Hrsg.) Annäherungen an Jesus von Nazareth. Das Buch Joseph Ratzingers in der Diskussion, Ostfildern: Grünewald 2007, S. 200. Mit Beiträgen von Achim Buckenmaier, Eberhard Jüngel, Jacob Neusner, Rudolf Pesch, Thomas Söding, Magnus Striet, Peter Stuhlmacher, Jan-Heiner Tück, Hansjürgen Verweyen, Holger Zaborowski.

(17) (Hrsg.) Römisches Monopol? Streit um die Einheit der Kirche (Theologie kontrovers), Freiburg: Herder 2008. Mit Beiträgen von Bernd Jochen Hilberath, Eberhard Jüngel, Karl Lehmann, Karl-Heinz Menke, Harding Meyer, Thomas Söding, Jan-Heiner Tück, Gunther Wenz.