Univ.-Prof. Dr. Fritz Köster †

966-1970 Ausbildung afrikanischer Lehrer und Katechisten (Kamerun), 1977-1987 Lehrbeauftragter für Religionswissenschaften und Religionspädagogik an der Gesamthochschule München/Eichstätt, 1988-2000 Honorarprofessor für Pastoraltheologie an der katholischen Fakultät der Pallottiner in Vallendar/Koblenz.

Schwerpunktthema: Umbrüche in Kirche und Gesellschaft.

1940-1946 Volksschule in Olpe.
1946-1952 Neusprachliches Gymnasium Olpe.
1952-1955 Altsprachliches Gymnasium Attendorn/ Westf. Abitur.
1955-1956 Philosophische Studien an der Philosophisch-Theologischen Akademie, Paderborn.
1956 Eintritt ins Noviziat der „Gesellschaft vom Kath. Apostolat“ (SAC-Pallottiner. Ziel: Missionsarbeit in Afrika oder Lateinamerika).
1957-1962 Theol. Studien an der Phil.-Theol. Hochschule der Gesellschaft vom Katholischen Apostolat in Vallendar/ Koblenz. Abschluß der theol. Studien und Lektorat.
1961 Priesterweihe
1962-1963 Studium am Pastoraltheologischen Institut der Pallottiner in Friedberg/ Augsburg. Einsatz in einer Pfarrei (Augsburg).
1963-1964 Sprachstudium in Paris und Lyon. Je sechs Monate Mitarbeit in einer Pfarrei in Paris und Lyon. Dieses Jahr galt als Vorbereitung für den späteren Einsatz in einem französisch sprechenden Land mit einer von der französischen Kirche bestimmten pastoralen Praxis.
1964-1966 Kaplan in der Erzdiözese Yaoundé/ Kamerun, davon ein Jahr in einer Buschmission, um die Ewanda-Sprache zu erlernen und Einblick in die sozio-kulturelle Situation der Menschen und pastoralen Praxis der Kirche Kameruns zu gewinnen. Anschließend eineinhalb Jahre Kaplan in der Hauptstadt Kamerun Yaoundé.
1966-1967 Studium am Internationalen Katechetischen und Pastoraltheologischen Institut „Lumen Vitae“, Brüssel zum Ausbilder und Weiterbilder afrikanischer Lehrer und Katechisten. Diplom.
1967-1970 Pfarrer in Yaoundé/ Kamerun. Zugleich Verantwortlicher für die Fortbildung afrikanischer Lehrer und Katechisten in der Erzdiözese.
1970 Übergabe dieser Aufgabe an Afrikaner.
1971 Rückkehr nach Deutschland.
1971-1972 Sonderaufgabe in Hamburg (Raphaelsverein).
1972-1976 Weiterstudium der Theologie an der Universität München, mit den Schwerpunkten Religionspädagogik (Prof. Dr. E. Feifel), Fundamentaltheologie (Prof. Dr. H. Fries), Missionswissenschaft (Prof. Dr. S. Brechter) und Kirchengeschichte (Prof. Dr. G. Schwaiger).
1972-1986 „Vicarius substitutus“ – regelmäßige pastorale Mitarbeit in zwei Pfarreien Münchens.
1976 Promotion zum Dr. theol. mit der Dissertation „Afrikanisches Christsein als religionspädagogische Aufgabe. Möglichkeiten der Integration afrikanischer Religiosität in den christlichen Glauben“, erschienen 1977.
1976-1980 Bereichs- bzw. Abteilungsleiter für „Bildung und Verkündigung“ bei Missio, München. Besondere Beschäftigung mit der Thematik: Religiöse Erziehung in den Weltreligionen.
seit 1979 2. Vorsitzender des „Katholischen Instituts für Missionstheologische Grundlagenforschung e.V.“ (IMG) und Mitglied des „wissenschaftlichen Beirates“ dieses Institutes.
1979-1990 Lehrauftrag an der Katholischen Universität Eichstätt für Religionswissenschaft.
1980-1986 Theologischer Referent für Dritte-Welt-Theologie bei Missio, München; Vortragstätigkeit.
1984 Habilitation zum Dr.theol.habil. an der Kath.-Theologischen Fakultät der Universität München im Fach Religionspädagogik mit der Habilitationsschrift „Religiöse Erziehung in den Weltreligionen“.
1985-1988 Pfarrer in Baldham bei München.
seit 1988 „Vicarius substitutus“ in Hirzenach/ Bad Salzig.
1991 Honorarprofessor für Pastoraltheologie an der Theologischen Hochschule Vallendar.

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