Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe

geb. 1943 in Leobschütz, Oberschlesien

1964-1970 als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes Studium der Philosophie, Theologie, Geschichte und Soziologie in Münster, Tübingen, Saarbrücken und München;
1970 Promotion zum Dr. phil. („summa cum laude“: LMU München);
1970-1971 Visiting Scholar an der Columbia University in New York City;
1971-1976 wissenschaftlicher Assistent;
1974/1975 Habilitation im Fach Philosophie an der LMU (München);
1976/1977 erst Lehrstuhlvertreter, dann ord. Prof. für Philosophie an der Universität Duisburg;
1978 Lehrstuhlinhaber für Ethik und Politische Philosophie an der Universität Freiburg (Schweiz); Direktor des Internationalen Instituts für Sozialphilosophie und Politik; zugleich Lehrbeauftragter für Rechtsphilosophie an der Juristischen Fakultät.
1985-1986 Wissenschaftliches Mitglied (Fellow) am Wissenschaftskolleg zu Berlin;
ab 1992
Lehrstuhl für Philosophie am Philosophischen Seminar der Universität Tübingen, Mitglied ihrer juristischen Fakultät und Gründer sowie Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie

seit 2002 ständiger Gastprofessor für Rechtsphilosophie an der Universität Sankt Gallen; Rufe auf Ordinariate für Philosophie an der Humboldt Universität zu Berlin (1992) und an die Universität Zürich (2003) abgelehnt

Gastdozent oder Gastforscher an der Harvard University, der Japanese Science Foundation, des Alcatel SEL Stiftungskollegs an der Universität Stuttgart, der Aquinas-Foundation (New York), des National Endowments for Humanities (USA), dem Historischen Kolleg München (Institute for Advanced Stuy) und den Universitäten Basel, Bern, Klagenfurt, Lausanne, Luzern, Sankt Gallen, St. Louis University, Zürich und Eidgenössische Technische Hochschule Zürich.

Catedra de Excelencia an der Universidad Carlos III de Madrid (2013).

Ehrendoktor der Universität in Porto Alegre (PUCRS, 1999) der Universität Belgrad (2009) sowie der Universität Lettland (Riga, Sept. 2010).

Preis der Margit Egnèr-Stiftung, Zürich (1992); Bayrischer Literaturpreis (Karl-Vossler-Preis) für wissenschaftliche Darstellungen von literarischem Rang (2002).

Zahlreiche Mitgliedschaften, u.a. an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Mitglied und Senator der Deutschen Nationalakademie, Ehrenmitglied des Instituts für Philosophie und Soziologie der Universität Lettland; Ehrenmitglied der brasilianischen Kant-Gesellschaft Sociedade Kant Brasileira.

Präsident der Schweizer Nationalen Ethikkomission im Bereich der Humanmedizin NEK-CNE

Publikationen (Auswahl)

  • – Ethik und Politik. Grundmodelle und -probleme der praktischen
    Philosophie (1979, 4. Aufl. 2000)
  • – Immanuel Kant. Leben — Werk — Wirkung (1983, 7. Aufl. 2007)
  • – Persönliches Glück und politische Gerechtigkeit (1989)
  • – Kategorische Rechtsprinzipien. Ein Kontrapunkt der Moderne
    (1990, 3. Aufl. 1995)
  • – Gerechtigkeit als Tausch? Zum politischen Projekt der Moderne (1991)
  • – Moral als Preis der Moderne. Ein Versuch über Wissenschaft,
    Technik und Umwelt (1993, 4. Aufl. 2000)
  • – Aristoteles. Leben — Werk — Wirkung (3. Aufl. 2006)
  • – Demokratie im Zeitalter der Globalisierung (1999, 2. Aufl. 2002)
  • – Kleine Geschichte der Philosophie (2001)
  • – Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung (3. Aufl. 2007)
  • – Medizin ohne Ethik? (2002, 2. Aufl. 2003)
  • – Kants Kritik der reinen Vernunft. Die Grundlegung der modernen
    Philosophie (2003, 4. Aufl. 2004, Taschenbuch: 2011)
  • – Lebenskunst und Moral. Oder: Macht Tugend glücklich?
    (2007, als Taschenbuch 2009)
  • – Ist die Demokratie zukunftsfähig? (2009)
  • – Thomas Hobbes (2010)
  • – Macht Tugend schön? Über Lebenskunst und Moral, Basel 2011
  • – Kants Kritik der praktischen Vernunft. Eine Philosophie der
    Freiheit (2012)
  • – Ethik. Eine Einführung (2013)
  • – Die Macht der Moral im 21. Jahrhundert. Annäherungen an
    eine zeitgemäße Ethik (2014)
  • – Kritik der Freiheit. Das Grundproblem der Moderne (2015)