Joachim Meyerhoff

Geboren 1967 in Homburg/Saar.

Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule München. Engagements u.a. am Staatstheater Kassel, am Theater Bielfeld, am Theater Dortmund, an den Bühnen der Stadt Köln. 2001 bis 2002 Ensemblemitglied am Maxim Gorki Theater, seit 2002 im Schauspielensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Daneben Tätigkeit als Regisseur.

Eigene Inszenierungen am Maxim Gorki Theater in Berlin: „Moskau – Petuschki“ von Wenedikt Jerofejew (2001), „Sauna“ (Regie und Idee: Joachim Meyerhoff, 2003), „Fabian“ von Erich Kästner (2003), „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war?“ von Joachim Meyerhoff (April 2005), „Marathon: 2:04:55“ (UA, 2006)

Von 2002 bis 2005 ist Joachim Meyerhoff festes Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, zu sehen unter anderem in »Hedda Gabler« von Henrik Ibsen (R. Sandra Strunz, 2002), »Wie es euch gefällt« von William Shakespeare (R. Jürgen Gosch, 2003), »Vorher/Nachher« von Roland Schimmelpfennig (R. Jürgen Gosch, 2002), »Warten auf Godot« von Samuel Beckett (R. Jan Bosse, 2004), »Der zerbrochne Krug« von Heinrich von Kleist (R. Jürgen Gosch, 2004) und »Faust I« von Johann Wolfgang Goethe (R. Jan Bosse, 2004).

Seit der Spielzeit 2005 / 2006 ist Joachim Meyerhoff Ensemblemitglied des Burgtheaters. Inszenierungen am Burgtheater u.a.: Jesus in Franzobels „Wir wollen den Messias jetzt oder die beschleunigte Familie“ (R. Karin Beier, Akademietheater), Alfons der Zweite, Herzog von Ferrara, in Goethes „Torquato Tasso“ (R. Stephan Kimmig, 2006), Thuming in Nestroys „Höllenangst“ (R. Martin Kusej, 2006, Koproduktion mit den Salzburger Festspielen), Benedict in William Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ (R. Jan Bosse, 2006), in „Sturm“ von Shakespeare (R. Barbara Frey, 2007), Iwan Fjodorowitsch Karamasow in Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“ (R. Nicolas Stemann, 2007), Alain Reille in Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ (R. Dieter Giesing, 2008), George in „Wer hat Angst vor Virgina Woolf…?“ von Edward Albee (R. Jan Bosse, 2008), „Mea Culpa“ von Christoph Schlingensief (UA, R. Christoph Schlingensief, 2009), Titelrolle in „Othello“ von William Shakespeare (R. Jan Bosse, 2010), Malvolio in Shakespeares „Was ihr wollt“ (R. Matthias Hartmann, 2010), Titelrolle in Arthur Schnitzlers „Professor Bernhardi“ (R. Dieter Giesing, 2011), in „Robinson Crusoe“, Projekt einer Insel nach Daniel Defoe (R. Jan Bosse, 2012), Doktor in Thomas Bernhards „Der Ignorant und der Wahnsinnige“ (R. Jan Bosse, 2012), Titelrolle in Molières „Tartuffe“ (R. Luc Bondy, 2013, Koproduktion mit den Wiener Festwochen), George Danton in Georg Büchners „Dantons Tod“ (R. Jan Bosse, 2014), Kreon in Sophokles‘ „Antigone“ (R. Jette Steckel, 2015), Argan in Molières „Der eingebildete Kranke“ (R. Herbert Fritsch, 2015), Boris Amette in Yasmin Rezas „Bella Figura“ (R. Dieter Giesing, 2016), in „Die Welt im Rücken“ von Thomas Melle (R. Jan Bosse, 2017), Doktor Tomas Stockmann in „Ein Volksfeind“ von Henrik Ibsen (R. J. Steckel 2017)

Soloprogramm „Alle Toten fliegen hoch. Teil 1: Amerika“, Teil 2: „In der Psychiatrie“, Teil 3 „Die Beine meiner Großmutter“, Teil 4 „Theorie und Praxis“. Teil 5 „Heute wärst Du zwölf“ und Teil 6 „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“.,

2007 spielt er am Schauspielhaus Zürich die Titelrolle in Shakespeares „Hamlet“ (R. Jan Bosse), 2008 in der Regie von Jan Bosse den Mephisto in „Faust I“ (Hamburger Schauspielhaus)

2007 und 2017 wurde Joachim Meyerhoff von „Theater heute“ zum Schauspieler des Jahres gewählt.

Publikationen

  •  Alle Toten fliegen hoch.  Köln 2011
  • Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war. Köln 2013
  • Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke, Köln 2015
  • Die Zweisamkeit der Einzelgänger, Köln 2016