Dr. Elisabeth Dörler †

Geboren 1959 in Bregenz; † 2013

Studium der katholischen Theologie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Nach der Sponsion zur Magistra für selbständige Religionspädagogik 1982 war sie in verschiedenen Vorarlberger Gemeinden als Pastoralassistentin und Religionslehrerin tätig.

Im Jahre 1986 trat sie in das Werk der Frohbotschaft Batschuns ein und war von 1987 bis zum Jahre 1995 als Pädagogische Mitarbeiterin im Bildungshaus Batschuns tätig. Während dieser Zeit legte sie im Jahre 1990 die ersten Versprechen ab und begann mit Veranstaltungen zum christlich-islamischen Dialog. Von 1991 bis 2001 war Dörler Mitglied der Liturgischen Kommission der Österreichischen Bischofskonferenz.

Von 1995 bis 2003 wirkte Elisabeth Dörler als Auslandsseelsorgerin und Religionslehrerin am St. Georgs-Kolleg in Istanbul und erwarb am 19. September 1997 das Sprachdiplom für Türkisch an der Universität Ankara. Im Wintersemester 1997/1998 und im Sommersemester 1998 war sie Gasthörerin an der Theologischen Fakultät der Marmara-Universität in Istanbul. Die ewigen Versprechen legte Dörler im Jahre 1999 ab.

2003 wurde sie an der katholischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen zum Doktor der Theologie promoviert. Seit Herbst 2003 war sie Leiterin des Christlich–Muslimischen Forums.

Vom 1. Dezember 2003 bis zum 27. Oktober 2013 war Dörler Islam-Beauftragte der Diözese Feldkirch, ab 2007 Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck zum Thema Islam.

Publikationen

  • Die Entwicklung der katholischen Hochschulgemeinde Innsbruck seit 1945 (= Beiträge zur österreichischen Studentengeschichte, Band 8), Österreichischer Verein für Studentengeschichte, Wien 1983, (zugleich Innsbruck 1982, Hochschulschrift, Diplomarbeit Universität Innsbruck, in: in: ÖB, 1982, Heft 21, Nummer 35).
  • Verständigung leben und lernen. Am Beispiel von türkischen Muslimen und Vorarlberger Christen. Die Herausforderung der türkischen Muslime an die katholische Erwachsenenbildung in Vorarlberg, Die Quelle, Feldkirch 2003.