Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Christoph Augustynowicz

Geboren 1969 in Wien

Studium und Werdegang

1987-1994 Studium an den Universitäten Wien und Volgograd
1994 Assistent am Institut für Ost- und Südosteuropaforschung
1998 Promotion zum Dr. phil.
2002 Ernennung zum Assistenzprofessor
seit 2007 a.o. Universitätsprofessor am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien
Regelmäßige Forschungs- und Vortragsaufenthalte in Polen
2010 – 2016 Vize-Studienprogrammleiter der Studienrichtung Geschichte an der Universität Wien
2016 – 2018 Vizedekan der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
2016 – Februar 2019 Sprecher des Doktoratskollegs „Galizien und sein multikulturelles Erbe“
2018 Gastprofessur an der Universität Leiden
seit 2018 stellvertretender Vorstand des Instituts für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien

Forschungsschwerpunkte

Beziehungen der Habsburger zum östlichen Europa in der Frühen Neuzeit
Galizisch-polnische Grenzraumforschung
Sozialgeschichte Polen(-Litauens) unter besonderer Berücksichtigung der Juden
Bilder und Stereotype des östlichen Europa (Vampir(ismus)glaube)
Historiographiegeschichte (Ostmitteleuropa-Konzeptionen)

Publikationen (Auszug)

Kleine Kulturgeschichte Polens. Vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert. Wien 2017
Konstruierte (Fremd-?)Bilder. Das östliche Europa im Diskurs des 18. Jahrhunderts. Mitwirkung: Agnieszka Pufelska,  Berlin/Boston 2017
Verwesung, Exkommunikation und Heiligkeit zwischen West und Ost. Der Vampirglaube als religiös-synkretistisches Phänomen? In: Werkstatt Geschichte 72, 2016
Das österreichische Schlesien. Bildung, Wirtschaft, Nationen Literaturen. Wien 2015
Walter Leitsch und die polnische Historiographie. Mitwirkung: Bogusław Dybaś, Marija Wakounig. Wien 2012
„Trag mich nach Südamerika”. Schauplätze der osteuropäischen Vampirliteratur des 19. Jahrhunderts und ihre Konnotationen, 2003 (www.kakanien.ac.at/beitr/fallstudie/CAugustynowicz1.pdf)